Hooters in Sachsenhausen… Dinge, die man nur einmal im Leben sehen muss

Es hätte so schön sein können… ein Abend beim Hooters in Frankfurt/Sachsenhausen. Okay, riesige Ansprüche hatten wir nicht, als wir dorthin fuhren, aber selbst die wurden enttäuscht.

Mit 8 Leuten liefen wir in dem Laden ein. Eine der Bedienungen war gerade im Eingangsbereich mit Besteckwickeln beschäftigt. Als sie uns sah, war tatsächlich kurz die Hoffnung da, dass wir begrüßt würden und einen Platz zugewiesen bekämen. Naja, es kam ein kurzes „Welcome to hooters“, dann drehte sie sich um und wickelte weiter ihr Besteck. Super. Wir standen dann erstmal einen Augenblick da, wie bestellt und nicht abgeholt.

Kurz darauf kam dann doch eine gut aussehende junge Dame auf uns zu und führte uns zu einem Tisch, der gerade frei wurde. Der wurde dann auch fachmännisch mit Küchenrolle und Reinigungsspray gereinigt und uns eine Servicekraft zugewiesen. Wobei der Begriff „Service“ eigentlich nicht so ganz angebracht war.

Wie dem auch sei, die Dame nahm denn unsere Bestellung auf und wir bekamen auch recht schnell unsere Getränke und die Speisen. Die Qualität des Essens würde ich mal als ausreichend bezeichnen. Normalerweise bin ich in American Sportsbars gewohnt, dass es zumindest ein paar Wedges oder Fries zu den Burgern gibt. Wenn man das bei Hooters erwartet: Weit gefehlt. Wahlweise kann man Baked Beans, Krautsalat oder Kartoffelsalat dazu haben. Sagt man nichts, wird man auch von der Servicekraft auch nicht weiter danach gefragt, sondern bekommt halt irgendwas. Ich hatte Kartoffelsalat und behaupte einfach mal, dass der lieblos aus einem Eimer in dieses Porzellanschüsselchen verfrachtet wurde. Von Frische keine Spur.

Naja, man verhungerte nicht (obwohl wir echt noch kurz den Gang zur nächsten Dönerbude erwägt hatten) und so wurde noch einmal ein Blick in die Getränkekarte geworfen. Zwischenzeitlich standen unsere leeren Teller grob geschätzt 15min vor uns, ohne dass eine Servicekraft vorbei schaute. Wir haben dann auf uns aufmerksam gemacht. Die für uns zuständige Angestellte kam dann auch mit einem „Sie wollen zahlen?“ auf uns zu. Als unsere Antwort „Nein, wir würden gern noch was trinken“ hieß, kam nur ein kurzes enttäuschtes (?) „Ach so“ als Antwort. Sie nahm sich dann zwei unserer acht (!) leeren Teller und verschwand wieder. Die Erwartung, dass sie wiederkäme, um eine Bestellung aufzunehmen, erfüllte sich nicht.

Wir entschieden uns dann irgendwann, doch die Rechnung anzufordern, weil wir Angst vor dem Verdurstungstod hatten. Es kommt nicht oft vor, dass ich kein oder wenig Trinkgeld gebe.. für die Leistung an dem Abend hätte man aber sogar noch Geld zurückfordern müssen.

Bleibt nur die Erkenntnis, dass wir eine Lokalität entdeckt haben, die wir so schnell nicht wieder besuchen würden…

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